Kalender

reguläre Öffnungszeiten:
Mo: 15:00 – 19:00
Do: 10:00 – 14:00
SA: 12:00-16:00 (ungerade Wochen)

nächste Veranstaltungen:

Hier sind alle kommenden Veranstaltungen, die durch das Stadtlabor mitorganisiert werden.

22.-24.03.
Europa – What The Hell. Solidarität und Widerstand – Was wir jetzt tun können.

Mehr Infos

Die Vernetzungs- und Bildungstage “Europa What The Hell” laden Interessierte und Aktivist*innen ein, sich auszutauschen, zu vernetzen und sich gegenseitig zu stärken. Im Rahmen des „Stadtlabor – Wege zur kolonialkritischen Stadt“ möchten wir uns als Nächstes mit kolonialrassistische Praktiken auf europäischer Ebene beschäftigen – ob an Außengrenzen, in der Wirtschaft oder in internationaler Politik. Wir laden dazu ein, sich mit Vorschlägen, Ideen und eigenen Beiträgen einzubringen. Wir kooperieren dafür unter anderem mit der OM10, dem BIPoC-Kollektiv, dem Roma Center e.V.AK Asyl und mehr und sind offen für weitere Mitwirkende!

Bei Interesse an Mitwirkung schreibt uns einfach auf instagram oder per Mail.

Mehr Infos in Kürze auf www.goettingen-postkolonial.de

Vernetzungs- und Bildungstage von Göttingen Postkolonial

13.04 / So., 14.04.2024 (Im WERKRAUM)
WOUND – A  DANCE HEALING RITUAL BY NORA AMIN
Theater-Performance (Gastspiel)

hier findest du weitere Informationen zu WOUND und den Link für die Anmeldung

Nicht nur die Erde, der Boden und die Natur tragen die Wunden von Völkermorden über Jahrhunderte von Kriegen und Kolonialisierung, sondern auch unsere menschliche Seele trägt sie. Sie werden zu einer Wunde des Menschseins, zu einem genetischen Abdruck über Kulturen und Geografien hinweg.

WOUND ist ein Ritual auf dem Weg der Heilung, um sich mit der Vergangenheit und der Gegenwart zu versöhnen und durch die Verbindung von Mensch und Natur, Wasser und Erde eine Zukunft zu schaffen.

Unabhängige, selbstfinanzierte Produktion von Nora Amin

Sprachen: Gesprochenes Englisch, mit projizierten Texten in Englisch und Deutsch, zusätzlich stellenweise Arabisch, Französisch und Spanisch.

Vorstellungen:  Sa., 13.04 / So., 14.04.2024, jeweils 19.30 Uhr •Dauer: ca. 1 Stunde • Ort: WERKRAUM (Stresemannstr. 24c, Göttingen) • Die Aufführung umfasst einen interaktiven Teil

Tickets und mehr Informationen gibt es HIER.

14.04. Tanzworkshop (WERKRAUM) FLINTA* only
DANCE FROM THE HEART
mit Nora Armin

Hier findest du weitere Informationen und den Anmeldelink

Tanz-Workshop mit Nora Amin

Für FLINTA* Personen

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Der intensive zweitägige Workshop ist ein Training, um Tanz als Ausdruck von Identität, als heilendes Medium und als transformative Kraft neu zu verstehen. Dies kann ein guter Ort sein, um die Vergangenheit aufzuschließen, die Gegenwart zu umarmen und das zu feiern, was noch kommen wird, im Geiste der feministischen Ermächtigung.

Die Vorstellungen und der Workshop in Göttingen finden im Rahmen des Stadtlabors statt. Das Projekt Stadtlabor ist gefördert aus Mitteln des Programms „zukunft.niedersachsen“ des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Hier gibt es mehr Informationen zu dem Projekt HIER.

Termine: Sa, 13.04.24, 11-13 Uhr + So, 14.04.24, 16-18 Uhr • Ort: WERKRAUM (Stresemannstr. 24c, Göttingen) • Die Workshop-Tage können losgelöst voneinander besucht werden.• Der Workshop ist kostenlos.


Fragen und Anmeldung: info@boatpeopleprojekt.de • Mehr Informationen gibt es HIER

18.04. 15-17 Uhr
Kolonialkritische Erinnerungskultur in Göttingen
Workshop mit Charlotte Prauß und Sarah Böger

Mehr Infos zum Workshop

Nach der Vor-Studie “Koloniale Vergangenheit in Göttingen?” möchten wir zum öffentlichen Dialog zum Umgang mit kolonialen Spuren im Stadtbild einladen. Dazu werden Charlotte Prauß, Geschichtswissenschaftlerin und Verfasserin der Studie, sowie Sarah Böger, Koordinatorin des Stadtlabors und Gründungsmitglied von Göttingen Postkolonial, in einem Workshop anhand verschiedener Beispiele einen Dialograum in Kleingruppen eröffnen, um Möglichkeiten einer kolonialismus- und rassismuskritischen Weiterentwicklung der Erinnerungskultur zu erarbeiten.

26.-27.04.
Fortbildung: Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus
der Initiative Perspektivwechsel für die (außer)schulische Bildungsarbeit

Mehr Infos und Anmeldung

Begleitend zur Comic-Ausstellung “Zwischen Petition und Rebellion” findet vom 26.-27. April eine Fortbildung zu dem Thema „Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus“ in Kooperation mit der DGB-Jugend statt. Wir wollen insbesondere Schwarze Trainer*innen und Pädagog*innen aus der Region einladen und ermutigen, sich für die Bildung zu anti-Schwarzem Rassismus und Empowerment weiterzubilden und mit uns in der Zukunft in Göttinger Schulen Projekttage durchzuführen. Voraussichtlich ab Mai 2024 wollen wir die erprobten Projekttage nach dem Konzept der Initiative Perspektivwechsel für Klassen ab Jahrgang 9 anbieten. Interessensbekundungen für die kostenlosen Projekttage können Sie bereits jetzt abgeben: Schreiben Sie eine E-Mail an Christoph Lokotsch-Schmidt, Jugendbildungsreferent, unter christoph.lokotsch-schmidt@dgb.de .

26.-27- April 2024
Fortbildung zu anti-Schwarzem Rassismus und Empowerment
für junge Pädagog*innen

mehr Infos zu Fortbildung

Begleitend zur Comic-Ausstellung „Zwischen Petition und Rebellion“ findet vom 26.-27. April eine Fortbildung zum Thema „Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus“ in Kooperation mit DGB-Jugend statt. Wir wollen insbesondere Schwarze Trainer*innen und Pädagog*innen aus der Region einladen und ermutigen, sich für die Bildung zu anti-Schwarzem Rassismus und Empowerment weiterzubilden und mit uns in der Zukunft in Göttinger Schulen Projekttage durchzuführen.
Interessierte können sich gerne unter stadtlabor@uni-goettingen.de melden.

07.05. 15:00-18:00
Postkoloniale Perspektive im Unterricht? – Gemeinsame Ideensammlung zu Unterrichtsmaterialien über die deutsche Kolonialzeit

mit Prof. Dr. Riem Spielhaus und Zwischentöne des Georg-Eckert-Instituts
Anmeldung an: stadtlabor@uni-goettingen.de

mehr Infos

„Welches Bild von Menschen außerhalb Europas vermitteln Schulbücher? Wie können Schulbücher diskriminierungssensibel gestaltet werden?“
In Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut laden wir im Rahmen des Stadtlabors insbesondere Lehrer*innen und angehende Pädagog*innen ein.

Weitere Informationen folgen.
 Ort: Stadtlabor – Wege zur kolonialkritischen Stadt, Wilhelmplatz 3, Keller

Auf Anfrage
Kolonialkritischer Stadtrundgang mit Göttingen Postkolonial
Treffpunkt: An der Wilhelmstatue am Wilhelmplatz

mehr Infos zum Stadtrundgang

Aktive Mitglieder der Vernetzung „Göttingen Postkolonial“ führen euch durch die Göttinger Innenstadt und sprechen mit euch über die kolonialrassistische Vergangenheit und Gegenwart Göttingens: Welcher Wissenschaftler arbeitete mit an der Entstehung rassistischen Denkens? Was haben Wilhelm IV. oder Georg August mit Versklavung, Verschleppung und Zwangsarbeit zu tun? Wer mehr wissen will über die Kolonialgeschichte und deren Kontinuitäten bis heute, ist hier genau richtig. An verschiedenen Stationen geht es um koloniale Spuren, die bis heute (mit-)verantwortlich sind für strukturellen Rassismus weltweit.

Der postkoloniale Stadtrundgang für Göttingen wurde ehrenamtlich innerhalb der Vernetzung Göttingen Postkolonial erarbeitet und soll nun im Rahmen des Stadtlabors weiterentwickelt werden. Interessierte sind herzlich eingeladen sich einzubringen. Anfragen für Stadtrundgänge (gegen Honorar oder Spende) können an goettingenpostkolonial@asa-ff.de gestellt werden).

März bis Mai 2024
Comic-Ausstellung: Zwischen Petition und Rebellion – antikolonialer Widerstand in Kamerun
Initiative Perspektivwechsel e.V.

mehr Infos und Angebote für Schulen

„Ob Wirtschaft, Bildung, Kultur oder Sprache: Koloniale Herrschaft zeichnete sich durch die gewaltsame Umstrukturierung quasi aller Lebensbereiche aus. Die Nachwirkungen dieser Kolonialpolitiken sind in den Ländern des Globalen Südens bis heute spürbar. Doch so alt wie die europäische Expansion ist, ist auch der Widerstand dagegen.

Wir stellen drei antikoloniale Kämpfe aus Kamerun vor. Sie erzählen von Kolonialismus aus der Perspektive der Menschen, die sich gegen ihn wehr(t)en und machen das Ausmaß rassistischer Kolonialpolitik Deutschlands (1884 – 1919), Frankreichs (1919 – 1960) und Großbritanniens (1919 – 1960) in Kamerun deutlich.“

Projektseite der Ausstellung und der Angebote für Schulen

Für Angebote an Schulklassen und Gruppen schreibt uns: stadtlabor@uni-goettingen.de